Mirja
Wellmanns skulpturale Annäherung an Räume vollzieht sich
weniger über das Sehen als vielmehr über das Hören.
Dabei spürt sie wie eine Raumforscherin den akustischen Raumphänomenen
nach: Welche Eigengeräusche besitzt ein Raum? Welche Umgebungsgeräusche
dringen in den Ausstellungsraum ein? Die Summe der Hörerlebnisse
wird anschließend in Hörprotokollen dokumentiert und
als poetische Lektüre im Ausstellungsraum ausgelegt.
Parallel dazu installiert Mirja Wellmann Hörkabinen, Hörringe,
Hörreihen und Hörkapseln, die den Ausstellungsbesuchern
zur Nutzung bereitstehen.
Die aus tiefgezogenem neongrünem Plexiglas bestehenden interaktiven
Hörstationen, die in Intimdistanz voneinander platziert sind,
unterstützen ebenfalls die akustische und physische (Raum-)Erfahrung.
Vom 17. 03. - 14.05. 2004 sind weitere Arbeiten von Mirja Wellmann
im Rahmen der Stipendiatenaustellung der Kunststiftung Baden-Württemberg,
Gerokstr. 37, 70184 Stuttgart zu sehen.
www.kunststiftung.de
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