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Michael Markert  
CyberPolitics - Kybernetische Maschinen

Eröffnung: Freitag, 13. März 2009, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 14. März – 26. April 2009
Ort: Schlossplatz 1, 73765 Neuhausen/ Fildern
Öffnungszeiten: Donnerstag 17 - 20 Uhr, Samstag 14 – 17 Uhr,
Sonntag 14 – 18 Uhr oder nach Vereinbarung  T. 07158/ 17 000  


Der in Nürnberg lebende Medienkünstler und Musiker Michael Markert (Jg. 1973) hat sich in den letzen Jahren auf Programmierung und auf die Erforschung intuitiver musikalischer Interfaces spezialisiert.
Die von ihm entwickelten sensorischen Geräte können als Musik erzeugende Objekte oder auch als Rauminstallationen in Erscheinung treten.

Zum Wahljahr 2009, in dem die unterschiedlichsten politischen Meinungen und Positionen in medialen Wettstreit treten, zeigt Michael Markert u.a. das interaktive kybernetische Rednerpult "Politican's Speech“.
Ausgelöst durch Körperbewegung und Gestik kann dieses Pult eine computergenerierte Sprachausgabe erzeugen und deren Parameter in Echtzeit verändern. „Der zufällig, immer wieder neu generierte Text basiert auf einer statistischen Auswertung (Markov-Chain) von Buchstaben- und Wortverteilungen einer Original-Rede. Die Sprachausgabe erfolgt in Echtzeit durch multilinguale Computerstimmen.“ (M. Markert)
Die künstlerische Untersuchung befasst sich mit der Beziehung von Körperhaltung und Meinung sowie mit der menschlichen Sprache als Laut erzeugendes Instrument.

In der Ausstellung kann die Interaktion zwischen Mensch und Maschine beobachtet und sollte im Selbstversuch auch erprobt werden.

Kurzbiografie

2003 Diplom Kommunikations-Design, Schwerpunkt Multimedia, GSO FH Nürnberg
2008 Diplom postgrad. der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg für Kunst und öffentlicher Raum / Public Arts (Prof. Georg Winter)
Seit 2008 Künstlerischer Mitarbeiter und Dozent an der Bauhaus Universität Weimar, Fakultät Medien
Seit 2008 Assistenz Kunst und öffentlicher Raum / Künstlerische Konzeptionen (Prof. Simone Decker), Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Seit 2009 PhD-Studium SMARTLab, University of East London


 

 

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