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Stahl

Zur Gewinnung des Roheisens wurden in der vorindustriellen Zeit Hochöfen mit einer Mischung aus Eisenerz und Holzkohle beschickt. Steinkohle war aufgrund des hohen Schwefelanteils dafür ungeeignet. Seit 1713 kann der Steinkohle der Schwefel entzogen werden. Durch die Verkokung konnte die Holzkohle durch Steinkohle ersetzt werden. Mit der Erfindung der Bessemerbirne im Jahr 1855 begann die Massenfertigung des Stahls. Dem Roheisen konnte großmaßstäblich der versprödende Kohlenstoff entzogen werden. Jetzt stand Stahl als solitärer Baustoff mit besonderen Eigenschaften zur Verfügung: Er hat das beste Verhältnis von Festigkeit zur Dichte, er verrottet nicht, er kann in jede Form gebracht und wiederverwendet werden. Stahl wurde zum Fundament der Industriegesellschaft und ist gleichzeitig die Hauptursache für den Klimawandel. Die Kohle kann jedoch ohne Weiteres ersetzt werden. Stahl wird jedoch weiterhin benötigt werden.

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